H 219 - Verkehrsunfall auf der A 63 zw. Göllheim und Winnweiler
| Einsatznummer: | H 219 |
| Datum: | 14.09.2026 |
| Alarmierungszeit: | 16:50 |
| Einsatzende: | 17:45 |
| Einsatzstichwort: | Verkehrsunfall unklar A 63 |
Bericht
Die Feuerwehren Göllheim, Dreisen, Winnweiler und Enkenbach wurden zu einem Verkehrsunfall mit unklarer Lage auf der A 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern zwischen den Anschlussstellen Göllheim und Winnweiler alarmiert. Der Autobahnabschnitt gehört zum Einsatzgebiet der VG Göllheim, aufgrund der einspurigen Baustelle fahren jedoch derzeit Kräfte aus beiden Fahrtrichtungen an. Auch in diesem Fall hat sich die Herangehensweise als sinnvoll erwiesen, da die Einheiten der VG Göllheim durch den Rückstau nicht bis zur Einsatzstelle gelangen konnten.
Das ersteintreffende Fahrzeug war ein Rettunsgwagen, welcher in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die Autobahn aufgefahren war und die Einsatzstelle unmittelbar im Bereich der Baustellenausfahrt an der Anschlussstelle Winnweiler ausmachen konnte. Ein PKW war mit der Baustellenbegrenzung kollidiert und auf der provisorischen Leitplanke zum Liegen gekommen. Die beiden Insassen hatten sich bereits selbstständig aus dem Fahrzeug befreit und wurden durch die Kräfte des Rettungsdienstes betreut. Im Zuge der Kollision wurde ein weiterer PKW touchiert, die Fahrerin blieb unverletzt.
Ein Fahrzeug der Feuerwehr Dreisen hatte beim Auffahren auf die Autobahn bereits eine Vorwarnung für die Verkehrsteilnehmer gestellt. Die Kräfte der Feuerwehr Winnweiler sperrten die A 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern zunächst voll, kontrollierten das Fahrzeug auf auslaufende Betriebsstoffe und stellten den Brandschutz sicher. Es konnten geringe Mengen auslaufender Betriebsstoffe festgestellt werden, welche mit einer Mulde aufgefangen wurden. Nach erfolgter Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben, die Ausfahrt Winnweiler blieb jedoch weiterhin gesperrt. Parallel zu den Maßnahmen wurde ein Abschleppunternehmen sowie die Autobahnmeisterei verständigt. Die Insassen des PKW verweigerten die Mitfahrt in ein Krankenhaus, sodass der Rettungswagen ohne Transport wieder einrückte. Die Einsatzstelle wurde daraufhin an die Polizei übergeben.
Die Feuerwehr Enkenbach blieb zunächst an der Auffahrt Sembach in Bereitstellung, die Kräfte konnten den Einsatz jedoch wenig später abbrechen.
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