H 013 - 2026

H 013 - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der K 39 Richtung Sippersfeld

Einsatznummer:H 013
Datum:10.01.2026
Alarmierung:12:57
Einsatzende:14:37
Einsatzstichwort:Verkehrsunfall K 39

Bericht


Die Integrierte Leitstelle (ILS) alarmierte die Feuerwehreinheiten Sippersfeld, Breunigweiler und Winnweiler zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der K 39 zwischen Alsenbrück-Langmeil und Sippersfeld. Initial war ein auf der Seite liegender PKW mit drei Insassen gemeldet. Ersteintreffend waren zwei Kräfte der Feuerwehr Imsbach, welche sich zum Zeitpunkt der Alarmierung in der Nähe befanden und die Einsatzstelle direkt anfuhren. Kurz darauf traf die First Responder Einheit des DRK Ortsverein Münchweiler ein.

Vor Ort fanden die Kräfte ein Fahrzeug vor, welches bei einem Alleinunfall von der Fahrbahn abgekommen und auf der Beifahrerseite im Seitengraben zum Liegen gekommen war. Der Fahrer des Unfallwagens konnte sich durch die Unterstützung von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreien und wurde zunächst durch die First Responder betreut. Der Beifahrer befand sich weiterhin im PKW und konnte sich nicht eigenständig aus seiner Zwangslage befreien. Nach einer kurzen Befragung stellte sich heraus, dass das Fahrzeug lediglich mit diesen zwei statt der anfangs gemeldeten drei Insassen besetzt war. Die kurz darauf eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Sippersfeld begannen unmittelbar mit der Rettung des Beifahrers und wurden nachfolgend durch Kräfte der Feuerwehr Winnweiler unterstützt. Hierzu wurde zunächst mittels Steckleiterteilen ein sicherer Zugangsweg über das abschüssige Gelände geschaffen und das Unfallfahrzeug mit Hilfe eines weiteren Steckleiterteils und Spanngurten gegen Umkippen gesichert. Parallel wurde die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Die technische Rettung fand in enger Absprache mit der Feuerwehrärztin und den weiteren Kräften des Rettungsdienstes statt, welche den Patienten durchgehend betreuten. Die Kräfte der Feuerwehr entfernten die Frontscheibe des Fahrzeugs und retteten den Patienten über diese Öffnung anschließend schonend auf einem Spineboard aus dem Unfallwagen. Unter Wärmeerhalt wurde dieser durch eine Kette von Einsatzkräften sicher über den Abhang bis zur Trage des Rettungsdienstes transportiert und im Anschluss im Rettungswagen versorgt.

Insgesamt befanden sich drei Rettungswagen (RTW), ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie ein Rettungshubschrauber (RTH) an der Einsatzstelle. Die Patienten wurden jeweils bodengebunden zur weiteren Versorgung in ein geeignetes Krankenhaus transportiert. Die Polizei war zur Unfallaufnahme an der Einsatzstelle. Die Kräfte der Feuerwehr klemmten im Anschluss an die Rettungsmaßnahmen die Batterie des Fahrzeugs ab und kontrollierten es auf auslaufende Betriebsstoffe. Nach dem Rückbau der Einsatzmaterialien erfolgte eine kurze Einsatznachbesprechung bevor alle Kräfte einrücken konnten.