B 094 + 095 - Brand eines Heuballenlagers in Imsbach
| Einsatznummer: | B 094 + 095 |
| Datum: | 15.05.2026 |
| Alarmierung: | 03:26 |
| Einsatzende: | 13:16 |
| Einsatzstichwort: | Brand eines Heuballenlagers |
Bericht
Noch während des laufenden Einsatzes B 093 kam es zu einer weiteren Alarmierung der Einheiten Winnweiler, Imsbach und Falkenstein zu einem Brand eines zunächst unbekannten Objekts. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen landwirtschaftlichen Unterstand mit einer Grundfläche von ca. 300 m² handelte, in welchem etwa 150 Heuballen gelagert waren. Das Lager stand bei Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand, weshalb eine Stichwortänderung von „Nebengebäudebrand“ zu „Flächenbrand groß“ erfolgte. Dies hatte vor allem das Ziel, möglichst viele wasserführende Fahrzeuge nachzualarmieren, um die Wasserversorgung sicherstellen zu können, da sich die Einsatzstelle außerhalb der geschlossenen Ortschaft befand.
Vor Ort setzen die Kräfte mehrere C-Strahlrohre ein, um ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Vegetation zu verhindern. Im Anschluss erfolgte ein kontrolliertes Abbrennen des Unterstandes. Weiterhin wurde das Technische Hilfswerk (THW) mit einem Bagger angefordert. Mit diesem wurde die landwirtschaftliche Halle am Morgen abgerissen und das Brandgut auseinandergezogen, um alle Glutnester ablöschen zu können. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde in den ersten Einsatzstunden ein Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet. Mit Einsatz des Abrollbehälter Wasserversorgung (AB-WV) wurde dieser zurückgefahren.
Im Einsatz waren ca. 65 Kräfte der Einheiten Winnweiler, Wartenberg-Rohrbach, Lohnsfeld, Münchweiler, Steinbach, Falkenstein und Imsbach. Der Regelrettungsdienst, der zu Beginn des Einsatzes zur Eigensicherung vor Ort war, konnte durch den Bereitstellungsrettungswagen (B-RTW) abgelöst werden. Die Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn war zur Unterstützung ebenfalls vor Ort.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag. Am frühen Abend war die Feuerwehr Imsbach außerdem erneut zur Brandnachschau (B 095) an der Einsatzstelle. Die Überreste des Brandguts wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert, wobei keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt wurden.
Die Brandursache wird durch die Polizei und im weiteren Verlauf durch die Kriminalpolizei ermittelt. Ebenso wird bei dem vorherigen PKW-Brand an einem Holzschuppen in Börrstadt (B 093) die Brandursachenermittlung aufgenommen.
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