H 240 - Gasausströmung in Alsenbrück-Langmeil
| Einsatznummer: | H 240 |
| Datum: | 05.10.2026 |
| Alarmierungszeit: | 11:09 |
| Einsatzende: | 14:16 |
| Einsatzstichwort: | Gasausströmung |
Bericht
In Alsenbrück-Langmeil wurde bei Verlegungsarbeiten eines Glasfaserkabels eine Gasleitung an einem Wohnhaus beschädigt, woraufhin ein deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar war. Daraufhin wurden die Einheiten Imsbach, Münchweiler, Lohnsfeld und Winnweiler sowie der Gefahrstoffzug des Donnersbergkreises alarmiert.
Vor Ort waren direkt am Haus bereits Werte im Bereich von 10 % der unteren Explosionsgrenze (UEG) messbar, weshalb unmittelbar zwei Absperradien im Bereich von 20 und 100 Metern eingerichtet wurden. Weiterhin wurde das Wohnhaus geräumt und die umliegenden Gebäude ebenfalls auf anwesende Bewohner kontrolliert. Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Gebäude vor und führte weitere Messungen durch. Im Heizraum im Kellergeschoss waren bereits Werte von 40 % UEG messbar, woraufhin das Gebäude stromlos geschaltet wurde. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt und die Drohne zur Kontrolle des unmittelbaren Umfelds auf mögliche Zündquellen oder andere Gefahren eingesetzt.
Wenig später traf der Gasversorger an der Einsatzstelle ein. In Absprache mit diesem begannen die Kräfte mit der Freilegung der Gasleitung, um diese nachfolgend abklemmen zu können. Im Verlauf wurde der Kleinbagger des Bauhofs zur Unterstützung angefordert. Um die Gaszufuhr in den Heizraum des Gebäudes zu stoppen, wurde eine Eintrittsstelle mit Hilfe von Dichtpaste verschlossen. Daraufhin wurden Belüftungsmaßnahmen eingeleitet, sodass die Gaskonzentration deutlich absank. Auch die Nebengebäude wurden durch einen Trupp des Gerätewagen Messtechnik kontrolliert und freigemessen.
Nachdem die Gasleitung freigelegt und abgeklemmt war, wurde das betroffene Gebäude nochmals belüftet. Im Anschluss ging erneut ein Messtrupp in das Gebäude vor. Nachdem die Messwerte als unbedenklich eingestuft werden konnten, wurde die Einsatzstelle an den Hausbesitzer übergeben und die Kräfte der Feuerwehr konnten einrücken. Neben der Feuerwehr war auch ein Fahrzeug der Polizei und ein Bereitstellungs-RTW des DRK für den Eigenschutz der Einsatzkräfte vor Ort.
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