H 232 - 2026

H 232 - Unterstützung für den Rettungsdienst im Gelände bei Imsbach

Einsatznummer:H 232
Datum:27.09.2026
Alarmierungszeit:12:03
Einsatzende:14:19
Einsatzstichwort:Unterstützung Rettungsdienst Gelände

Bericht


Die Einheiten Imsbach und Winnweiler sowie das MZF Münchweiler mit der Absturzsicherungsgruppe wurden zu einer Unterstützung für den Rettungsdienst im Gelände alarmiert. Im Wald bei Imsbach war ein Mountainbikefahrer gestürzt. Neben der Feuerwehr war außerdem der Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 66, ein Rettungswagen (RTW) und das All-Terrain-Vehicle (ATV) des DRK Ortsverein Winnweiler alarmiert.

Die genaue Einsatzstelle konnte zunächst durch die Besatzung des RTH aus der Luft lokalisiert werden, da der Begleiter des gestürzten Fahrers auf sich aufmerksam machte. Daraufhin seilte sich der Notarzt über die Seilwinde des Hubschraubers ab und gelang als Erster zum Patienten. Die Kräfte der Feuerwehr konnten die genaue Einsatzstelle nicht direkt ausfindig machen, weshalb der Einsatzleiter, zusammen mit einem ausgebildeten Rettungssanitäter, zunächst zu Fuß in Richtung des Hubschraubers vorging, um den genauen Unfallort zu erkunden. Wenig später trafen sie den Patient an, welcher bereits durch den Notarzt versorgt wurde. Der Rettungssanitäter unterstützte den Notarzt bei den Maßnahmen während die Kräfte der Feuerwehr das notwendige Material zur Rettung des Patienten an die Einsatzstelle verbrachten.

Da sehr schnell klar wurde, dass der Transport des Patienten mittels RTH erfolgen soll, wurde der RTW an der Einsatzstelle nicht benötigt. Damit eine Aufnahme des Patienten mittels Seilwinde möglich war, musste dieser zunächst in den Bergesack verpackt werden und anschließend ein Stück aus dem Waldgebiet heraus zu einer Freifläche transportiert werden. Hierzu wurde das sogenannte Akia verwendet, welches auf dem ATV verladen ist. Dabei handelt es sich um eine fahrbare Trage, die für den Transport von Patienten in unwegsamem Gelände geeignet ist. Nach Ankunft auf der Freifläche flog der zuvor zwischengelandete Hubschrauber die Einsatzstelle wieder an und nahm den Patienten mit Notarzt mittels Seilwinde auf. Anschließend flog er ein geeignetes Krankenhaus an. Die Kräfte der Feuerwehr konnten den Einsatz daraufhin beenden.